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05.12.2018

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Sascha Roßmüller ist neuer bayerischer NPD-Landesvorsitzender!

Am Sonntag, den 02.12.2018 hielten die Nationaldemokraten im bayerischen Schwaben ihren Delegiertenparteitag mit Neuwahl des Vorstandes ab. Der neu gewählte Landesvorstand zeichnet sich sowohl durch Veränderung als auch durch Kontinuität aus. Während sich unter den Beisitzern neue Mitglieder wiederfinden, die ihr Medien-Know-how in den Dienst des Landesverbandes stellen möchten, formierten die Delegierten die Vorstandsspitze mit bewährten Funktionsträgern um. Zum neuen Landevorsitzenden wurde der bisherige Vize Sascha Roßmüller aus dem Landkreis Straubing-Bogen gewählt. Roßmüller gehört auch dem NPD-Parteivorstand an und wurde erst im November auf Listenplatz 5 der NPD-Bundesliste für die Europawahl im Mai 2019 gewählt. 

Zu seinen beiden Stellvertretern wählten die Delegierten Axel Michaelis aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, der in dieser Funktion bestätigt wurde, sowie Alexander Feyen aus dem Landkreis Donau-Ries. Weitere Beisitzer des Landesvorstands sind die Münchner Kreisvorsitzende Renate Werlberger, der oberpfälzerische Grafiker Heidrich Klenhardt und der Nürnberger Filmemacher Jens Janik.

Themen:

Unter anderem beschloss der Landesparteitag einen Leitantrag mit dem Arbeitstitel „Leitkultur und Stammescharakter bewahren – Homogenität und Selbstbestimmung statt Multikulturalismus und Supranationalismus!“ In diesem Antrag wurde anhand von vier Positionen ein nationaldemokratischer Dreiklang von bayerischer Heimatliebe, deutschem Nationalgefühl und europäischem Kulturbewusstsein definiert.

„Insbesondere nachdem die sozialdemokratisierte Union eine konservative Opposition erstarken ließ, innerhalb derer sich jedoch auch manche Parteikonvertiten den Frack für künftige Koalitionen putzen, sind wir Nationaldemokraten – um es im aktuell gängigen Brexit-Jargon auszudrücken – der organisatorische und programmatische „Backstop“, wenn sozial-identitäre Positionen und nationale Interessen verraten werden bzw. der Wählerauftrag einer patriotischen Alternative seitens besagter Opposition parlamentarisch nicht geliefert wird. Dies heißt jedoch mitnichten, dass wir uns in eine politische Nachtwächterfunktion zurückziehen, sondern vielmehr, dass wir mittels offensiv-begleitender Themenbesetzung politischer Schrittmacher und gesellschaftliche Diskursbeschleuniger innerhalb eines zunehmend empfänglicher werdenden Umfelds sein wollen. Wenn die Stimmung vom Wut- zum Mutbürger kippt, wird die NPD zur Stelle sein!“ (Auszug der Rede von Sascha Roßmüller)

Ab kommenden Januar wird sich der neu gewählte Landesvorstand regelmäßig treffen und sich über künftige Projekte und Pläne austauschen. Zum Abschluss des Landesparteitags stand uns der neugewählte Landesvorsitzende Rede und Antwort.




Interview mit dem neuen NPD Landesvorsitzenden in Bayern

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