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19.07.2022

Der “Point of no Return” ist überschritten

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Es gibt diesen Punkt überall – wo es nur noch schlechter wird, wird es nur noch schlechter werden, wenn sich nichts grundsätzlich ändert. Das ist im Leben eines jeden Menschen so, in der Ehe oder Partner­schaft, in einem Handwer­ksbe­trieb oder einem großen Unternehmen, in einer Landge­meinde, einer Stadt oder eben in einem Land. Es gibt den einen Punkt, an dem man falsch abgebogen ist, an dem Fehler oder falsche Handlungen das Leben bestimmten und ab da geht es bergab. Manche resignieren und können oder wollen ihre Fehler nicht abstellen, manche schaffen es, ihr Leben umzuk­rempeln, neu anzufangen und kommen wieder in die Spur.Dabei beginnt jeder Absturz schleichend, immer begleitet von der Hoffnung, bisher ist doch alles gut gegangen, das wird schon wieder und so schlimm wird es schon nicht werden. Die Erkenntnis, das Eingestehen der Tatsache, daß man Fehler gemacht hat, fällt jedem Menschen schwer.Insofern können wir das Schicksal eines Menschen mit den Geschicken von Unternehmen, Kommunen oder eben auch Staaten vergleichen. Warum ist Berlin eine Drecksstadt, die nichts mehr auf die Reihe bekommt und im Vergleich dazu Wien ein ziemlich geordnetes Gemeinwesen? Beides sind deutsche Großstädte mit einem hohen Ausländeranteil, aber Berlin ist an einem Punkt angelangt, an dem Verant­wortungs­losigkeit und Ideologie überhand genommen hat.Was bedeutet das für die BRD? Wir haben ein Punkt erreicht, an dem die vielen Fehlent­wick­lungen der letzten 30 bis 40 Jahre kulminieren, sich gegenseitig verstärken und zwangsläufig zum perfekten Sturm führen werden. Es ist müßig, die Situation nochmals zu beschreiben – jeder weiß es: die Währung schwach und belastet mit Billionen Schulden und Forderungen aus dem gesamten Euroraum, Irrsinns-Energiep­reise, welche die Industrie aus dem Land treiben werden (Hinweis an die IG Metall: wer acht Prozent Lohnerhöhung fordert, dem sollte klar sein, daß in ein oder zwei Jahren die Beschäftigten gar kein Lohn mehr bekommen werden), die große Masse an steuer­geldfres­senden völlig sinnlos Beschäftigten in ... ...mehr erfahren


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